Lehrplan 21: Behauptungen stehen im Raume

Behauptungen werden nicht wahrer, auch wenn sie wiederholt werden! Alex Heim vermutet, dass der Lehrer mit dem Lehrplan 21 nur noch ein Lerncoach sei. Tatsache ist, dass der Lehrplan 21 der Lehrperson explizit die Klassenführung und die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zuschreibt (siehe Grundlagen Lehrplan 21 S.10) sowie die Methodenfreiheit sichert.

So werden bewährte Formen wie Gruppenarbeit, erweiterte Lehr- und Lernformen oder Frontalunterricht weiterhin möglich sein. Dass die Schülerinnen und Schüler auf sich alleine gestellt sein sollen, ist wohl eher Ausdruck eines sich abzeichnenden polemischen Abstimmungskampfes. Weiter wird behauptet, Themen würden einfach abgehakt. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Wissen soll so angewendet werden, dass ein vertieftes Verständnis möglich ist. Zudem hält der Lehrplan 21 die Wissensinhalte präziser fest. Auf der Oberstufe sollen Fächer wie Geschichte/Geographie abgeschafft werden? Wer einen Blick auf die beschlossene Lektionentafel (siehe Homepage Volksschulamt) wirft, stellt fest, dass sich an der Fächerbezeichnung nichts ändert. Die Initiative verlangt somit einerseits etwas, das bereits erfüllt ist, andererseits verursacht sie mit der Forderung nach anderen Bildungsplänen neue zusätzliche Kosten.

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