Die Energiewende : Ça ne coûte pas, ça rapporte!

Bertrand Piccard und sein Schweizer Landsmann André Borschberg haben in den vergangenen Monaten die Erde ohne einen Tropfen Treibstoff umrundet. Einzig die Kraft der Sonne trieb ihr Flugzeug Solar Impulse 2 an.

Damit haben die beiden Pioniere allen kritischen Stimmen getrotzt und uns aufgezeigt, dass der Glaube an die Machbarkeit gepaart mit einer riesigen Motivation und der technischen Entwicklung Berge oder eben Flugzeuge versetzen kann. Diese historische Leistung mit grosser Symbolkraft zeigt uns, was möglich ist. Von diesem Esprit wünsche ich mir in der Schweiz noch viel mehr für die Entwicklung der erneuerbaren Energien, denn an ihnen führt kein Weg vorbei. Das enorme Potential, welches uns Wasser, Sonne, Biomasse oder Wind als unerschöpfliche Energiequellen zur Verfügung stellen, müssen wir für unsere Unabhängigkeit nützen können. Visionär sollen wir in Projekte mit grosser Wertschöpfung investieren. Denn wer weiter auf die Atomkraft setzt, den wird auch der Markt bestrafen. Auf die Frage nach den Kosten der Energiewende brachte es Ségolène Royal, die französische Umwelt- und Energieministerin, auf den Punkt: „Ça ne coûte pas, ça rapporte!“ In diesem Sinne unterstütze ich auch die Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)», über die wir im September abstimmen. Diese will die innovative Kraft der Schweiz nutzen, um die Umweltbelastung zu senken und die heimische Wirtschaft zu stärken. Nägel mit Köpfen machen wir dann im November mit einem JA zur Atomausstiegsinitiative. Die künftige Energieversorgung ist sauber und möglichst autark. Lasst uns alle beharrliche, weitsichtige Pioniere sein, damit unser ökologischer Fussabdruck auf der Erde reduziert wird. Es lohnt sich!

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